GESUNDE ERNÄHRUNG

Bei der Vorbeugung vor Atherosklerose und damit Herzinfarkt und Schlaganfall spielt Ernährung eine wesentliche Rolle. Experten empfehlen die Einschränkung von tierischen Fetten und weitgehende Verwendung von hochwertigen pflanzlichen Fetten wie Oliven-, Raps- oder Leinöl. Fisch, Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sollten ebenfalls vermehrt auf dem Speiseplan stehen. Das gilt auch, wenn Betroffene bereits cholesterinsenkende Medikamente einnehmen.

Hier die wichtigsten Tipps der Österreichischen Atherosklerosegesellschaft zur Ernährung:

Zu jeder Mahlzeit Gemüse und Obst essen bzw. trinken: Dazu zählen Salat, Rohkost, warme Gemüsemahlzeiten, Trockenobst und verdünnte Obst- und Gemüsesäfte.

Fleisch höchstens jeden zweiten Tag. Eine Fleischportion soll nicht größer als der eigene Handteller sein. Wurst als Brotbelag oder Hauptmahlzeit: Maximal 100 Gramm pro Woche – besser gleich ganz verzichten.

Fisch statt Fleisch –  sowohl warm als auch kalt (zum Beispiel als geräucherte Forelle, Lachs oder Hering, Sushi). Panierten Fisch aber meiden!

Brot, Gebäck und Reis sollte zu mindestens zwei Drittel als Vollkornvariante gegessen werden.

Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Erbsen, Kichererbsen und grüne Sojabohnen mindestens einmal pro Woche – gerne öfter!

So oft wie möglich Vollkorn-Hafer oder Haferkleie in den Speiseplan einbauen.

Besonders bei Übergewicht sollte man nur selten Kohlenhydrate mit hohem glykämischem Index, wie Kartoffeln oder Weißbrot, essen (max.1 Portion pro Tag).

Regelmäßig Nüsse essen.

Öl für den Salat oder zum Kochen verwenden (z. B. Oliven-, Raps-, Walnuss-, Leinöl) und hochwertige Pflanzenmargarine als Brotaufstrich.

Zuckerreiche Getränke meiden, Süßigkeiten und Mehlspeisen nur in kleinen Mengen und nicht täglich essen.

Alkohol in Maßen: an maximal 5 Tagen pro Woche jeweils 1 (Frau) bzw. 2 (Mann) alkoholisches Getränk wie ein 1/8 Liter Wein oder 0,33 Liter Bier. Rotwein, in geringen Mengen genossen, vermindert die schädlichen Folgen des LDL-Cholesterins und erhöht den HDL-Cholesterin-Anteil (“gutes“ Cholesterin).

Nicht nur genetische Veranlagung für hohes LDL-cholesterin kann von den Eltern weitergegeben werden, sondern auch der Lebensstil.